Email Newsletter sind nach wie vor eine der erfolgreichsten Marketing Tools überhaupt, denn selbst wenn der Empfänger Ihre Emails nicht öffnet, sieht er immer wieder Ihren Namen auf seinem Smartphone auftauchen.

Das Aufsetzen eines professionellen Email Newsletters kann durchaus herausfordernd sein, mit all den Dingen an die man denken muss. Korrekturlesen, sinnvoll platzierte Call-To-Action Mechanismen, übersichtliches Design angepasst an sämtliche Endgeräte und natürlich muss der Newsletter im Rahmen der Gesetzgebung sein.

In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Steps zusammengefasst um Ihnen zu helfen den optimalen Newsletter zu verfassen.

10 Schritte für einen optimalen Email Newsletter

Schritt 1: Ziel definieren

Noch bevor das erste Wort formuliert wird, sollten Sie sich ganz sicher sein was Sie überhaupt mit dem Newsletter bezwecken wollen. (Sind sie sich dessen schon bewusst, können Sie gleich weiter zu Schritt 2 springen)

Soll der Newsletter neue Leads generieren, mehr Traffic auf Ihre Webseite leiten oder ein gewisses Produkt vermarkten? Arbeiten Sie das Ziel so gut wie möglich aus und lassen Sie die Wörter daraus entspringen.

Behalten Sie dabei im Kopf das dass Ziel mehr sein sollte als nur „Wie viele Mails wurden geöffnet“, es sollte viel mehr an das generelle Geschäftsziel Ihres Unternehmens gebunden sein. Die Öffnungsrate ist grundsätzlich ein wichtiger Faktor bei der Ermittlung der Performance des Newsletters, sollte aber nicht als „heilige, alles entscheidende“ Zahl gewertet werden.

Schritt 2: Content sammeln

Sobald das Ziel definiert ist, werden Sie passenden Content finden. Nun bleibt nur noch die Frage offen in welchem Rhythmus soll der Newsletter rausgehen?

Zu dieser Frage gibt es so viele Meinungsverschiedenheiten wie zu kaum einem anderen Marketing Thema, darum haben wir dieses Thema für Sie in einem separaten Beitrag durchleuchtet:

[Platzhalter Link: Blog: Wann und wie oft? Das richtige Timing von Emails.]

Je nachdem wie groß der Abstand zwischen den Emails ist, können Sie entweder aktiv oder passiv nach passendem Content suchen.

  • Aktiv: Ich suche spezifisch nach passendem Content.
  • Passiv: Ich sammle Content wenn ich zufällig bei anderen Recherchen darauf stoße.

In der Praxis wird es meistens eine Kombination aus beiden Methoden sein, je mehr Sie sich allerdings angewöhnen passiv Content zu sammeln umso größer ist die Zeitersparnis.

Gute Plätze um Content zu sammeln:

  • Blogbeiträge
  • Social Media Accounts
  • Interne Newsletter
  • Schulungsunterlagen

Schritt 3: Emailvorlage designen

Das Design muss nicht unbedingt flashig sein, auch ein minimalistisches Layout kann gut aussehen. Wichtig sind sowohl eine übersichtliche Struktur und eine leichte Lesbarkeit der Email.

Hier ein paar Anbieter die das managen des Newsletters einfacher machen und auch gute Template Vorlagen zum designen anbieten:

  • Mailchimp
  • Hubspot
  • Sendinblue

Schritt 4: Wie groß? Wie lang?

Mit Größe ist in diesem Fall eigentlich von der „Breite in Pixel“ die Rede. Nachdem jeder Empfänger seine Emails mit den unterschiedlichsten Geräten und Programmen öffnet, werden die Emails teilweise auch unterschiedlich dargestellt. Die meisten Provider wandeln alle Mails die breiter als 600px sind automatisch auf diese Größe um. Daher empfiehlt sich bei der Gestaltung diesen Rahmen einzuhalten.

Wie sieht es mit der Länge aus?

Schlussendlich gibt es hier kein Limit und sie können so lange Romane schreiben wie sie möchten ohne unter Einschränkungen im Design zu leiden. Aus Erfahrung hat sich aber gezeigt, dass Leser eher auf die Call-To-Action (CTA) Buttons drücken wenn der Inhalt sich nicht in ewige Längen zieht.

Daumenregel: mit 1 Sekunde scrollen sollte man am Ende der Mail angelangen.

Schritt 5: Content einpflegen

Als nächstes: Das Herzstück Ihrer Email. Es ist an der Zeit die Vorlage mit Texten und Bildern zu füttern.

In Sachen Content, gibt es im Online Marketing einen Begriff den Sie sich merken sollten: „Value Content“

Value (englisch für Mehrwert) Content beschreibt Inhalte die einen Mehrwert für den Konsumenten bedeuten. Je größer der Mehrwert umso größer die Hebelwirkung in Bezug auf die Conversion- oder Clickrate. Versetzen Sie sich in Ihr Publikum und fragen Sie sich was für einen Vorteil der Leser von Ihren Inhalten hat.

Unterstreichen Sie Ihre Texte mit passenden Bildern und denken Sie daran Ihre Mail von einer Person Ihres Vertrauens Korrekturlesen zu lassen. Ist die Email einmal verschickt, gibt es kein zurück mehr.

Schritt 6: Personalisierung und Smart Content

Die besten Email Newsletter die ich bekomme fühlen sich an als wären sie für mich geschrieben. Ich öffne sie, ich klicke mich durch, ich teile sie…

Wenn Sie wollen, dass Ihr Newsletter sich so persönlich anfühlt, sollten sie die folgenden zwei Punkte befolgen:

  1. Teilen Sie ihre Emails je nach Zielgruppe (z.B. Kunden, Interessenten, Geschäftspartner etc.) auf und versenden Sie dementsprechenden auf den Leser zugeschnittenen Content.
  2. Verwenden Sie sogenannte „Personalisierungstoken“. Die meisten Marketing/Newsletter Software bietet diese Tokens an. Sie rufen im Hintergrund automatisch z.B. die Anrede und den Namen des Empfängers ab, wodurch jede einzelne Mail mit der persönlichen Anrede versandt wird.

Schritt 7: Der passende Betreff und Absendername

Jedes Publikum ist anders, aber unsere Erfahrung hat gezeigt, dass mehr Öffnungen und Klicks erreicht werden wenn die Mail von einer realen Person verschickt wird anstatt beispielsweise einem Firmennamen.

Der passende Betreff kann da ein wenig komplizierter zu finden sein. Hier gilt Kürze und Interesse wecken. Nicht umsonst gilt der Betreff „Hey.“ als einer der erfolgreichsten aller Zeiten.

Schritt 8: Kontrolle

  • Korrekturlese lassen von einer dritten Person
  • Testmail versenden. Am besten an verschiedene Emailadressen mit unterschiedlichen Providern um die Darstellung zu überprüfen
  • DSGVO Rechtskonformität überprüfen

Schritt 9: Senden

Der Moment der Wahrheit! Nachdem Sie sämtliche Fehlerquellen überprüft haben, bleibt nur noch das Drücken des großen roten Knopfes.

Schritt 10: Analysieren und Optimieren

Wir spulen ein paar Tage in Zukunft: Die Daten der Mailaussendung sind da. Wie ist es gelaufen? Was passiert als nächstes?

Die meisten Newsletter Systeme bieten ein umfangreiches Auswertungs-Tool an. Dabei sind abhängig von Ihrem in Schritt 1 gesetzten Zielen die folgenden Zahlen entscheidend: Öffnungsrate, Klickrate, welche Teile des Newsletters waren am ansprechendsten etc.

Jetzt haben Sie einen Vergleichswert für Ihre nächste Email. Egal ob Sie die nächste Mailaussendung am nächsten Tag, in einem Monat oder in einem Jahr senden, nutzen Sie die gewonnen Daten und die nächste Mail wird garantiert noch besser.

Published On: November 11th, 2020 / Categories: Automatisierung, Digitalisierung, Marketing Strategie, Online Marketing /

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